Die Wurzeln der Revolution

Unsere Reise durch Kuba führte uns weiter in Richtung Osten der Insel. Nach dem Besuch in Trinidad haben wir uns wieder in unseren Bus gesetzt, welcher uns in die kleine Stadt Ciego de Ávila gebracht hat, wo wir uns in einem Kunstatelier umsehen konnten. Dort wurde aus gebrauchtem Besteck selbst für mein ungeübtes Auge ansprechende Kunst gefertigt.

Kunst aus Besteck in Ciego de Avila
Kunst aus Besteck in Ciego de Avila
Kunst aus Besteck in Ciego de Avila
Kreuzung in Ciego de Avila
Mit diesem Bus sind wir durch Kuba gefahren

Unser Tagesziel lag in der drittgrössten Stadt von Kuba, Camagüey. Die Stadt hat uns einen besseren Einblick in den Alltag von Kuba gegeben. Wir durften eine Stadtrundfahrt mit einem Velotaxi machen, wo wir die farbige Innenstadt mit ihren lustigen Bronzestatuen bestaunen konnten.

Tour de Camagüey
Strassenszene in Camagüey
Die Kathedrale von Camagüey mit Bronzekunst
Diese Ladies sind immer am tratschen
Strassenszene in Camagüey
Koloniale Architektur wie aus dem Bilderbuch
Koloniale Architektur wie aus dem Bilderbuch
Obacht, die Polizei ist da!
Che hilft auch der Polizei
Streetart in Camagüey
Streetart in Camagüey
Aussicht über die Dächer von Camagüey

Zur Rundfahrt gehörte auch ein Besuch auf dem Markt ein wenig ausserhalb der Stadt. Märkte geben meiner Meinung nach immer einen guten Einblick in den Alltag einer Kultur, und so konnten wir auch dort sehen und spüren mit welchen Produkten sich die kubanische Bevölkerung eindeckt. Ein Kuriosum gibt es da betreffend dem Rindfleisch: In Kuba ist es Privatpersonen unter Androhung von Gefängnisstrafe verboten, Rinder zu töten. Dieses Verbot kommt aus der „período especial“, der Krise in der 90er Jahren, wo Lebensmittel extrem knapp waren. Seither dürfen Rinder nur noch in staatlichen Schlachthöfen geschlachtet werden, und Rindfleisch ist auch entsprechend teuer und für viele Kubaner unerschwinglich.

Auf dem Markt in Camagüey
Auf dem Markt in Camagüey
Auf dem Markt in Camagüey
Auf dem Markt in Camagüey
Edi, unser Tourguide

Edi, unser Guide, hat uns auch noch einen kubanischen Supermarkt gezeigt, welche doch einiges anders aussehen als wir uns das gewohnt sind. Es gibt dort wirklich nur das allernötigste, und das auch ohne grosse Auswahl. Die Preise sind aber auch entsprechend moderat.

Supermarkt in Camagüey

Je weiter wir Richtung Osten vorankommen je mehr spürt man auch die Revolution, welche ja im Osten (genauer gesagt in Santiago de Cuba) begonnen hat. An vielen Gebäuden ist beispielsweise das berühmte Bild von Che Guevara zu sehen.

Im Zentrum von Camagüey

Nach zwei interessanten Tagen in Camagüey ging die Reise weiter, durch zunehmend hügelige Landschaften, genau wie man sich Kuba vorstellt.

Kutsche, alte Amischlitten, Palmen und Propaganda. Kuba in einem Bild.
Interessanter Bus
Früchtestand am Strassenrand
Landstrasse zwischen Camagüey und Santiago

Ziel von diesem Reisetag: Santiago de Cuba, die zweitgrösste Stadt Kubas, und auch die Heimat der Castro Brüder und somit auch der Geburtsort der kubanischen Revolution. Santiago ist eine sehr farbige und lebendige Stadt, die sehr viel zu bieten hat. So haben wir die Moncada Kaserne besucht, wo die Revolution am 26. Juli 1953 begonnen hat. Die Moncada Kaserne wurde mittlerweile zu einem Museum umfunktioniert. Weiter haben wir auch den Santa Ifigenia Friedhof besucht, wo José Martí und Fidel Castro begraben sind. Eine weitere Attraktion ist auch das mächtige Castillo de San Pedro de la Roca, welches den Eingang zur Bucht von Santiago sichert (bzw. gesichert hat). Die Festung stammt natürlich aus den Zeiten vor der Revolution, aus dem 17. Jahrhundert.

Bei unserer Unterkunft in Santiago de Cuba
Strassenszene in Santiago de Cuba
Strassenszene in Santiago de Cuba
Die Moncada Kaserne, wo 1953 die Revolution begann
Der Santa Ifigenia Friedhof in Santiago
Das Mausoleum von José Martí, streng bewacht
Das Grab von Fidel Castro
Ein Revolutionsdenkmal gibt es natürlich auch in Santiago
Kuba.
Castillo de San Pedro de la Roca
Castillo de San Pedro de la Roca
Castillo de San Pedro de la Roca
Castillo de San Pedro de la Roca
Santiago de Cuba
Santiago de Cuba
Bus mal anders
Santiago de Cuba

Auch das Zentrum von Santiago de Cuba ist sehr schmuck und aufgeräumt, insbesondere rund um den Parque Céspedes zwischen Kathedrale und Rathaus. Das Rathaus von Santiago, insbesondere dessen Balkon, hat Berühmtheit erlangt am 1. Januar 1959, wo Fidel Castro den Bürgern den Erfolg der Revolution verkündet hat.

Parque Céspedes in Santiago de Cuba
Rathaus von Santiago de Cuba mit dem legendären Balkon
Abendstimmung in Santiago de Cuba

Mit einem Drink auf der Dachterasse des Grand Hotels direkt neben dem Zentralpark und der Kathedrale und einem anschliessenden Besuch in einem Musiklokal haben wir einen ereignisreichen Tag abgeschlossen. Dies vor unserer letzten Etappe in Richtung Osten, welche uns durch die Sierra Maestra nach Baracoa bringt. Davon mehr im nächsten Beitrag.

Regenbogen über Santiago de Cuba
Die Kathedrale von Santiago de Cuba
Die Kathedrale von Santiago de Cuba
Gemütlicher Ort fürs Abendessen
Livemusik am Abend
Sonniges Kuba!

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