Sanur & Nusa Penida

Die Tage nach dem Trip durch die wunderschöne Insel Bali habe ich in einer AirBnB Unterkunft in Sanur verbracht. Gewählt habe ich diesen Ort hauptsächlich wegen der Nähe zu unserem Endpunkt des Trips, und zur Nähe des Flughafens Denpasar. Ich habe eine recht günstige Unterkunft gefunden, und wurde bei der Ankunft sehr positiv überrascht. Eine recht moderne Anlage mit glaube ich 10 kleinen Appartements und einem Pool in der Mitte. Richtig erstaunt war ich dann, als die Vermieterin begonnen hat, mit mir Schweizerdeutsch zu sprechen. Eine nach Bali ausgewanderte Berner Oberländerin, welche die Anlage gerade vor kurzem übernommen hat. Mir war es sehr wohl dort, das einzig mühsame war, dass zwischen dem Strand und der Unterkunft die immerzu verstopfte Umfahrungsstrasse von Denpasar liegt. Die Überquerung von dieser war ausnahmslos jedes Mal ein Abenteuer.

Meine AirBnB Unterkunft in Sanur Beach
Fischerboote am Sanur Beach

Mit Hilfe von Tripadvisor habe ich dann auch ein paar wirklich gute Orte gefunden um mich zu verpflegen. Die guten alten Warungs. Super leckeres Essen, gute Atmosphäre, und das alles fast gratis.

Coole Atmosphäre in den Warungs in Sanur
Coole Atmosphäre in den Warungs in Sanur
Leckeres Indonesisches Essen
Leckeres Indonesisches Essen
Leckeres Indonesisches Essen

Im Südosten der Insel Bali liegt eine viel kleinere, zu ebenfalls zu Bali gehörende Insel mit dem Namen Nusa Penida. Ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Auf Tripadvisor habe ich eine Tour gefunden welche ich unternehmen wollte, aber hier hat mir mein Solo Reisestil ein Strich durch die Rechnung gemacht. Mindestens 2 Personen. Auch nachfragen hat nichts geholfen. Ich habe dann am Strand in einer der allgegenwärtigen „Tourist Information“ Ständen nachgefragt, und diese hatten etwas. Ich mache das in der Regel nicht gerne, das ist immer ein wenig die Katze im Sack gekauft. Berichte von anderen Touristen lesen kann man beispielsweise nicht. Aber ich hatte keine Wahl und habe eine solche Tour gebucht.

So bin ich dann eines schönen morgens abgeholt und zum Hafen gebracht worden. Hafen ist allerdings ein wenig übertrieben, um in das Schnellboot zu gelangen mussten wir schon mal durchs Wasser waten. Und es waren viele Leute auf diesem Boot. Mir war es nicht richtig wohl an diesem morgen. Die etwas über eine Stunde dauernde Überfahrt in diesem Schnellboot war ziemlich ruppig, und ich war froh als diese vorüber war.

Auf der Insel angekommen sind wir dann auf 4 Vans verteilt worden. So wurde die Gruppe ein wenig übersichtlicher. So bin ich mit 2 Deutschen, einer Australierin, einem Indonesier eingeteilt. Begleitet wurden wir von einer Tourleiterin und einem Fahrer.

So haben wir uns auf den Weg gemacht, und schnell wurde klar weshalb sie uns nicht in einen Bus verfrachtet haben. Ich habe noch selten so holprige Strassen gesehen wie auf dieser Insel, unpassierbar für grosse Fahrzeuge. Der eifrige Verkäufer auf der Tour hat mir noch vorgeschlagen, ich könnte doch einen Scooter mieten auf der Insel, aber ich war gottenfroh dass ich das nicht gemacht habe. Andere Touristen hatten sichtlich Mühe, ihr Vehikel auf dieser Strasse zu kontrollieren. So sind wir zuerst zum Angel’s Billabong und zum Broken Beach gefahren, welche direkt nebeneinander liegen. Beides sind sehr spezielle Felsformationen, welche durch die Erosion von Wind und Wasser entstanden sind. Das kristallklare blaue Wasser und die Gewalt der Wellen sind sehr eindrücklich an diesen beiden Orten.

Broken Beach auf Nusa Penida
Angel’s Billabong auf Nusa Penida
Angel’s Billabong auf Nusa Penida
Manta Rays beim Angel’s Billabong auf Nusa Penida

Gewalt der Wellen

Ein weiteres Highlight war der Besuch von Kelingking Beach, allerdings „nur“ von einer Aussichtsplattform. Der Strand selbst war fast menschenleer. Erreichbar ist er schon, aber etwa eine Stunde Fussmarsch nach unten und eineinhalb Stunden wieder nach oben. Dazu hatten wir schlicht keine Zeit. Die Fahrten zwischen den Orten haben ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen, und so blieb nach dem Mittagessen nur noch Zeit für den Besuch des Crystal Bay Beach, wo wir auch ein wenig schnorcheln konnten. Dies war allerdings eher enttäuschend im Vergleich zu unserem Schnorcheltrip während der Tour bei Menjangan Island. Um ca. 5 Uhr am Nachmittag sind wir wieder in das Schnellboot verfrachtet worden, und konnten kurz nach 6 Uhr wieder in Denpasar an Land waten. Insgesamt nach einem etwas harzigen Start ein tolles Erlebnis, für welches man vielleicht ein wenig mehr Zeit einplanen sollte.

Kelingking Beach von der Aussichtsplattform auf Nusa Penida

Und so ging die Zeit auf Bali schon Bald definitiv zu Ende. Das nächste Abenteuer stand aber bereits vor der Tür: Australien!

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