Shanghai & Xitang

Als Einstieg in meine Reise habe ich mir eine geführte Gruppenreise durch China ausgesucht. Ich war mit Intrepid Travel unterwegs. Die Reiseroute kann hier gefunden werden. Der Einstieg in mein Abenteuer war in Shanghai. Shanghai habe ich knapp 2 Tage auf eigene Faust erkundet, bevor sich die Gruppe in einem Hotel besammelt hat. Erkundet habe ich selbstverständlich den „Bund“, die Umgebung am Huangpu Fluss mit der berühmten Pudong Skyline von Shanghai, den Oriental Pearl Tower, die Yuyuan Gardens, und viele andere Orte. Besonders gefallen hat mir aber das Chinese Propaganda Poster Museum, wo diverse Poster aus der Zeit von Mao ausgestellt sind, welche für Propagandazwecke gebraucht wurden. Viele Künstler wurden beauftragt, solche Poster anzufertigen, und dabei sind teilweise echte Kunstwerke entstanden. Das Museum ist auch ganz klein und im Untergeschoss von einem Wohnhaus ausserhalb des Zentrums untergebracht, was die Atmosphäre ganz speziell macht. Leider durften keine Photos gemacht werden, somit kann ich euch hier kein Bild davon zeigen. Wenn ihr euch ein Bild machen wollt: Website Propagandamuseum

Oriental Pearl Tower
Glasboden auf der Aussichtsplattform des Oriental Pearl Towers auf ca. 260 Meter Höhe
Aussicht vom Oriental Pearl Tower Richtung Bund
Aussicht vom Oriental Pearl Tower Richtung Pudong
Aussicht vom Oriental Pearl Tower Richtung Pudong
East Nanjing Road in der Nacht
East Nanjing Road in der Nacht

Den Tag konnte ich auch nutzen, um mich ein wenig an China zu gewöhnen. Geld, Essen und Verkehr sind so die ersten Dinge mit denen man sich befassen muss. Ich muss sagen ich war positiv überrascht wie einfach das ging. Meine ersten Yuan habe ich bereits am Flughafen mit dem ersten Versuch fehlerfrei abheben können. Der Yuan ist eine sehr praktische Währung, für einen Franken gibt es ca. 6 Yuan, und somit sind die meisten Preise ganze Yuan ohne das „Gemurks“ mit Rappen oder Cents wie wir es kennen. Die Stadt kann man sehr gut zu Fuss erkunden, oder für längere Distanzen gibt es ein super U-Bahn Netz (angeblich das grösste der Welt), wo alles auch in Englisch ausgeschildert ist.

Am Abend hat sich dann die Gruppe im Hotel besammelt, und wir wurden von einer jungen Chinesin freundlich begrüsst. Die Gruppe war abgesehen von mir ausschliesslich mit englischsprachigen Leuten besetzt, genauer aus Australien, England und Kanada. Mit 12 Personen war die Gruppe auch nicht allzu gross.

Am folgenden Tag ging es dann geführt auf Entdeckungstour durch Shanghai. Jessica, unsere Tour Managerin führte uns unter anderem durch die ehemalige französische Konzession, wo es nach wie vor viele bauten im europäischen Stil gibt. Hier wird einem auch richtig bewusst was für eine turbulente Geschichte diese Stadt hat. Grossbritannien, Frankreich, die vereinigten Staaten, Russland und natürlich auch Japan hatten alle Interesse an dieser Stadt, und haben entsprechende Spuren hinterlassen.

Xitang, etwa 2 Autostunden ausserhalb von Shanghai, war das erste Ziel am nächsten Tag. Xitang ist ein Dorf mit Wasserwegen, ähnlich wie Venedig. Geschichtlich wäre das sicher sehr interessant, leider ist es aber wie so vieles hier in China regelrecht überschwemmt mit Touristen, und die Gebäude wurden fast alle umfunktioniert in Souvenirshops und Essgelegenheiten. Und während man das Dorf erkundet muss man sich vor allem auf die Meschenmasse konzentrieren und kann die eigentliche Atmosphäre gar nicht aufnehmen. Schade, aber ich denke das gehört halt auch zum Erlebnis.

Xitang
Xitang
Xitang

Von Xitang ging es dann zurück nach Shanghai, aber nicht in das Hotel, sondern an den Bahnhof. Vor uns lag ein Abenteuer, eine 14 stündige Fahrt in einem Nachtzug von Shanghai nach Xi’an. Das war auch eine gute Gelegenheit, um uns innerhalb der Gruppe ein wenig kennen zu lernen und man sieht auch in den Alltag von den Chinesen, welche auch in den selben Abteilen untergebracht waren. Nun ja, viel geschlafen habe ich nicht in dieser Nacht, aber ein Abenteuer war es allemal!

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