Ab ins Outback: Pinnacles Desert & Kalbarri National Park

Nach den paar Tagen welche ich in Perth verbracht habe geht es nun los mit der Tour. Am Morgen früh war Treffpunkt in einem Backpackers Hotel im Zentrum von Perth. Eine Gruppe mit 9 Leuten, plus unser Guide – Wara. Wara ist ein extrem erfahrener Tourguide mit aboriginal Wurzeln wie wir später feststellen durften. Nach diesem ersten Kontakt machten wir Bekanntschaft mit unserem Vehikel für die nächsten Tage, etwas das ich bisher noch nie gesehen hatte: Ein Kleinlastwagen mit einem Aufbau für Passagiere. Weiter gibt es Platz für Gepäck, Lebensmittel, Campingutensilien und Wassertanks. Ideal für die etwas roheren Bedingungen im Outback.

Bald waren wir unterwegs auf dem Highway in Richtung Norden. Nachdem wir die Vororte von Perth verlassen haben kam schon bald das Feeling von Outback auf, links und rechts der Strasse endloses Buschland. Und da war auch schon die erste Sehenswürdigkeit auf der Tour, die Pinnacles. Die Pinnacles sind Kalkstein Formationen aus Sedimenten aus der Zeit wo diese Region unter Wasser war. Das Werk vollendet hat dann Erosion durch Wind und Wasser.

Pinnaceles Desert
Pinnaceles Desert
Pinnaceles Desert

Kurz nach dieser Visite bei den Pinnacles machten wir zum ersten Mal Bekanntschaft mit der Camping Kost welche uns für die nächsten paar Tage begleitet. In Jurien Bay, einem nahe gelegenen kleinen Ort, machten wir Halt und haben auf einem Picknick Tisch ein reichhaltiges Buffet ausgelegt, woraus wir Sandwiches fabrizierten.

Wir hatten nach wie vor eine ziemliche Distanz vor uns, so machten wir uns weiter auf den Weg Richtung Norden. Kurz vor Sonnenuntergang kamen wir bei einem interessanten See an, dem Pink Lake. Es handelt sich um einen Salz See, welcher eine sich an diese Verhältnisse angepasste Alge beherbergt und den See pink schimmern lässt.

Pink Lake
Pink Lake
Unser Bus beim Pink Lake

Am nach der ersten Übernachtung auf der Tour ging es dann weiter in Richtung Kalbarri National Park, ein Park entlang des Murchinson River. Auch da hat die Errosion erstaunliches geleistet. Tiefe Schluchten und ganz spezielle Felsformationen, und alles im typischen Rot wie wir es von Australien kennen. Das Rot kommt übrigens von der hohen Konzentration an Eisen in der Erde. Ein ganz spezielles Highlight war Nature’s Window, eine Felsformation mit einem Loch drin.

Kalbarri National Park
Der Murchinson River im Kalbarri National Park
Der Murchinson River im Kalbarri National Park
Kalbarri National Park
Nature’s Window im Kalbarri National Park

Ebenfalls zum Kalbarri National Park gehört ein Stück an der australischen Westküste. Dort haben sich ganz markante Klippen gebildet. Oben auf diesen Klippen haben wir eine kurze, aber wunderschöne Wanderung unternommen. Die Gewalt der Wellen, die markanten Klippen und noch etwas anderes, ganz spezielles: Buckelwale, welche nach Norden ziehen. Ganz viele davon. Dies war der perfekte Einstieg in den maritim dominierten nächsten Teil der Tour, Shark Bay und Ningaloo Reef. Davon mehr im nächsten Beitrag.

Die Klippen bei Kalbarri
Die Klippen bei Kalbarri
Die Klippen bei Kalbarri
Buckelwale vor der Westküste Australiens bei Kalbarri

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